Ich komme Nachhause, mache meine Haustüre auf, werfe meine Tasche und die Jacke in eine Ecke und lasse mich erstmal auf das Sofa fallen. Es war ein anstrengender Tag. Meine Wohnung sieht aus, als hätte dort am Vorabend eine wilde Party stattgefunden und niemand hat aufgeräumt. Es herrscht Unordnung. Mir geht es gerade nicht gut. Es gibt so viele Dinge, die ich anpacken sollte, aber ich weiss nicht, womit ich anfangen soll. Ich kann mich nicht aufraffen aufzustehen und die Unordnung anzugehen.
Mir ist aufgefallen, dass die Ordnung in meiner Wohnung oft die Ordnung in meinem Herz widerspiegelt. Geht es mir gut und alles ist im Reinen, so ist meine Wohnung aufgeräumt und sauber. Geht es mir schlecht, lasse ich mich in eine passive Lebenshaltung fallen, und meine Wohnung ist unordentlich und schmutzig.
Mein Schlüsselmoment zur Wende ist oft das Gebet. Im Gebet beginnt sich das Leben in eine positive Richtung zu ordnen. Ich lade Gott bewusst ein und überlasse ihm die Kontrolle. Die Situation ändert sich nicht sofort, aber mein Fokus verändert sich und die Ordnung in meinem Herz und gleichzeitig auch in der Wohnung beginnt sich wiederherzustellen.
Der Menschensohn ist ja gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.
Du weisst: Eine Pflanze braucht Licht und Wasser, damit sie wachsen kann. Wenn du sie nicht giesst, wird sie irgendwann eingehen. Du musst nicht genau verstehen, wie sie wächst. Trotzdem wächst sie. Ähnlich ist es auch mit Gott. Roland, Interimsmanager und Coach aus der Ostschweiz, sagt: Unser Verstand reicht nicht aus, um Gott vollständig zu begreifen. Er ist grösser als alles, was wir uns vorstellen können. Aber Gott ist nicht verborgen geblieben. Er hat sich gezeigt. Er hat uns Orientierung gegeben und vor allem durch Jesus gezeigt, wie er wirklich ist. Jesus hat Menschen eingeladen, ihm zu vertrauen und ihm zu folgen.
Auch wenn nicht jede Frage sofort eine Antwort hat, kannst du mit dem anfangen, was du erkennst. Schritt für Schritt. Mit der Zeit wirst du mehr entdecken und verstehen, wie Gott wirklich ist. Besonders ermutigend ist: Gott geht auf Menschen ein, die zweifeln. Einer von ihnen war Thomas, ein Freund von Jesus. Er wollte nicht einfach blind glauben, und Jesus begegnete ihm persönlich. Das zeigt: Deine Fragen sind kein Hindernis für Gott.
Wenn du beginnst, Gott zu vertrauen, wirst du selbst erleben, wie gut und treu er ist. Die gute Nachricht ist: Jesus wendet sich besonders den Menschen zu, die ehrlich suchen.
«Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seitenwunde! Hör auf zu zweifeln und glaube!»
«Ich kann mir meine Blumen selber kaufen und mit mir selber tanzen. Ich kann mir selbst meine Hand halten und liebe mich selbst besser als du mich jemals geliebt hast …» Ungefähr so lautet die Zusammenfassung eines Liedes, in dem eine bekannte Sängerin die Trennung von ihrem Ex-Mann verarbeitet.
Der Song schlägt Wellen, wird weltweit gehört und bricht viele Rekorde. Offensichtlich ist die Sängerin nicht die Einzige, die enttäuscht ist von der Liebe.
Tragen wir nicht alle den tiefen Wunsch nach Verbundenheit und eine Sehnsucht nach treuer Liebe in uns? Trotzdem sind zerbrochene Beziehungen und zerstrittene Familien allgegenwärtig in unserer Gesellschaft.
In der Bibel lesen wir von Jesus, der aus Liebe für uns starb. Er nahm Hass, Spott und letztendlich den Tod auf sich, um uns mit Gott zu versöhnen. Gott ist auch dann treu, wenn wir untreu sind. Seine Liebe wird uns nie enttäuschen. In ihm wird unsere Sehnsucht nach treuer Liebe gestillt.
Die meisten Menschen planen ihre Ferien sorgfältiger als ihr eigenes Leben. Reiseroute, Unterkunft, Budget – alles wird durchdacht. Doch wenn es um die grossen Fragen geht – Sinn, Ziel, Richtung – bleiben viele eher vage. Warum eigentlich?
Ich kam an einen Punkt, an dem Frust und innere Leere mein Leben bestimmten. Freude war kaum noch spürbar. Also entschied ich mich, bewusst innezuhalten und mein Leben neu zu überdenken. Nicht oberflächlich, sondern ehrlich.
Mit der Bibel in der Hand stellte ich mir grundlegende Fragen: Wofür lebe ich? Was soll am Ende meines Lebens zählen? Wie steht es um meine Beziehung zu Gott – und zu mir selbst?
Dabei begegnete ich Jesus Christus neu. Nicht als religiöses Symbol, sondern als jemand, der mein Leben konkret betrifft. Ich begann, meine Beziehung zu ihm zu klären – ebenso wie meine Beziehungen zu anderen Menschen. Schritt für Schritt entstanden klare, erreichbare Ziele. Zum ersten Mal wusste ich, wohin ich unterwegs bin.
Denn wer das Ziel nicht kennt, wird kaum den richtigen Weg finden.
Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen.
Philipper 3,14
Diese Worte sprechen von Ausrichtung. Von einem Leben mit Perspektive. Nicht perfekt, nicht frei von Herausforderungen – aber getragen von einer klaren Hoffnung.
Vielleicht ist jetzt ein guter Moment, dir selbst diese Fragen zu stellen: Welche Ziele prägen dein Leben? Worauf richtest du dich aus? Und was wäre, wenn Gott dich persönlich anspricht?
Nimm dir Zeit, darüber nachzudenken. Ein bewusst geführtes Leben beginnt mit einer klaren Entscheidung.
Als der erste russische Kosmonaut Juri Gagarin 1961 verkündete, er habe Gott im Weltraum nicht gesehen, schrieb ihm darauf ein zwölfjähriges Mädchen aus Göteborg in Schweden folgendes: «Lieber Kosmonaut Gagarin, ich habe gehört, dass Sie im Weltraum gewesen sind und sagen, Sie hätten Gott nicht gesehen. Darf ich Sie fragen, ob Sie ein reines Herz haben?» (Matthäus 5, 8)
Völlig anders reagierte Apollo 15 Astronaut James Irwin. Er sagte: «Mir ist auf dem Mond bewusst geworden, dass es wichtiger war, dass Jesus Christus seinen Fuss auf die Erde setzte, als der Mensch den seinen auf den Mond!»
Weiter meinte er: «Wir sehen immer nur das, was unser Herz uns sehen lässt. Gottes Herrlichkeit, seine Liebe und seine Segnungen können wir – im Weltraum wie auf der Erde – sehen, wenn wir Gott in unserem Herzen haben. Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, wie Gott mir begegnet ist und zu mir gesprochen hat.»
Glücklich zu preisen sind die, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen.
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